Antworten auf häufige Fragen

Was Sie schon immer mal fragen wollten
 
◼︎  Warum soll ich mich ambulant behandeln lassen?
◼︎  Ist es möglich, dass ich während der Operation aufwache?
◼︎  Ist es möglich, dass ich aus der Narkose nicht mehr auwache?
◼︎  Warum habe ich nach früheren Narkosen gefroren?
◼︎  Wie gross ist die Gefahr, dass mir nach der Narkose übel wird oder dass ich erbrechen muss?
◼︎  Was soll ich zur Operation mitbringen? Was muss ich beachten?
◼︎  Warum darf ich vor der Operation nichts essen und trinken?
◼︎  An wen kann ich mich wenden, wenn nach der Operation Probleme auftreten?
◼︎  Kann ich vor dem Eingriff mit meinem Narkosearzt sprechen?
◼︎  Darf ich am Tag der Operation meine Medikamente einnehmen?
◼︎  Kann ich auch mit einer Erkältung operiert werden?
◼︎  Wann kann ich die Praxis/Klinik wieder verlassen?
◼︎  Kann ich nach der Operation selbst mit dem Auto / Bus / Zug nach Hause fahren, wenn ich mich fit fühle?
◼︎  Wie bereite ich mein Kind auf die bevorstehende Operation vor?
◼︎  Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?
◼︎  Wann kann ich wieder essen und trinken?
◼︎  Ich bin nicht mehr der Jüngste, – bin ich zu alt für eine ambulante Narkose?
◼︎  Warum brauche ich eine Begleitperson für den Weg nach Hause?
◼︎  Wie ist es mit dem Rauchen vor und nach Narkosen?
◼︎  Wie ist es mit dem Alkoholkonsum vor und nach Narkosen?
◼︎  Wie ist es mit dem Drogenkonsum vor und nach Narkosen?
 

Warum soll ich mich ambulant behandlen lassen?
Viele operative Eingriffe können heute, auch wenn dafür eine Narkose notwendig ist, ambulant in einem Praxis-Operationssaal durchgeführt werden. Dies hat verschiedene Vorteile gegenüber einer stationären Operation im Spital. So verlassen Sie Ihre häusliche Umgebung lediglich am Operationstag für einige wenige Stunden. Die Vorabklärungen und die Nachbetreuung erfolgen in der Praxis Ihres Ihnen vertrauten Hausarztes sowie des operierenden Facharztes. Dadurch lässt sich meist ein mehrfacher Wechsel der behandelnden Ärzte, wie es im Spital oft geschieht, vermeiden. Der Überblick und die Kontrolle der gesamten Behandlung bleibt damit stets in wenigen Händen. Anders als im (öffentlichen) Spital , können Sie sicher sein, dass Sie vom von Ihnen ausgewählten Facharzt persönlich operiert werden.

 
Ist es möglich, dass ich während der Operation aufwache?
Ja, das ist theoretisch in ganz selten Fällen möglich. Bei kleineren und mittelgrossen Eingriffen, wie sie ambulant durchgeführt werden, ist dies jedoch sehr, sehr unwahrscheinlich. Auch die Narkosetiefe wird durch das Anästhesie-Team während der Dauer des ganzen Eingriffes kontinuierlich überwacht.

 
Ist es möglich, dass ich aus der Narkose nicht mehr auwache?
Vollnarkosen sind heute dank moderner Überwachungsgeräte und Medikamente so sicher wie nie zuvor. Für gesunde, körperlich normal belastbare Patienten ist deswegen das Risiko von Komplikationen während der Narkose sehr gering. (Risiken und Nebenwirkungen von Narkosen)

 
Warum habe ich nach früheren Narkosen gefroren?
Das sogenannte Kältezittern (in der Fachsprache englisch als ”Shivering“ bezeichnet) kann nach einer Allgemeinanästhesie, selten auch nach einer Regionalanästhesie auftreten und subjektiv als sehr unangenehm empfunden werden. Auch wenn mit verschiedenen Massnahmen (Wärmedecken, Wärmematten, gewärmte Infusionen) versucht wird, dies möglichst zu verhindern, kann der Körper während (länger dauernden) Eingriffen langsam auskühlen, da durch die Anästhesie die Temperaturregulation vorübergehend beeinträchtigt wird. Um nach Abklingen der Anästhesie möglichst rasch die normale Körpertemoperatur wieder zu erreichen, wird ein Zittern der Muskulatur ausgelöst, da der Körper deren ”Abwärme“ zum Aufheizen verwenden kann. In der Regel dauert das Kältezittern nicht sehr lange und es kann allenfalls mit einem speziellen Medikament weitgehend unterdrückt werden.

 
Wie gross ist die Gefahr, dass mir nach der Narkose übel wird oder dass ich erbrechen muss?
Postoperative Übelkeit und Erbrechen (englisch Postoperative Nausea and Vomiting, PONV) ist eine meist harmlose, aber subjektiv unangenehme Nebenwirkung von Allgemeinanäshesien, seltener auch von Regionalanästhesien. Sie tritt ohne Prophylaxe bei etwa 20% der Patienten, bei Kindern noch etwas häufiger auf.
Bestehen Risikofaktoren für PONV, z. B.

  • PONV bei früheren Anästhesien,
  • weibliches Geschlecht,
  • Nichtraucher,
  • Neigung zu Reisekrankheit,

kann vor der Anästhesie-Einleitung eine medikamentöse Prophylaxe verabreicht werden, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von PONV verringert, dies jedoch nicht in jedem Fall ganz verhindern kann.
Sollte es tatsächlich zu Übelkeit und Erbrechen kommen, so kann dies heutzutage in den allermeisten Fällen mit speziellen Medikamenten gut behandelt werden.

 
Was soll ich zur Operation mitbringen? Was muss ich beachten?
Tragen Sie bitte weite, bequeme Kleidung für den Heimweg, da Sie in den meisten Fällen nach der Operation einen Verband oder eine Schiene tragen müssen. Unterstützen Sie uns bei der Einhaltung hygienisch einwandfreier Operationsbedingungen. Duschen Sie am Morgen des Operationstages und tragen Sie frische Unterwäsche. Es erleichtert uns die Arbeit, wenn Sie am Tag der Operation möglichst kein Make-up, keine Gesichtscremes und keinen Nagellack auftragen. Bei Operationen an Hand oder Fuss schneiden Sie bitte Ihre Nägel kurz und reinigen Sie sie in einem Seifenbad.
Piercings müssen in der Regel entfernt werden.
Wenn Sie Zahnprothesen oder Hörgeräte benötigen, setzen Sie diese wie gewohnt ein.
Statt Kontaktlinsen sollten Sie, vorallem wenn eine Vollnarkose geplant ist, eine Brille tragen.
Bitte organisieren Sie den Rücktransport nach dem Eingriff rechtzeitig. Sie sind nicht verkehrstüchtig und benötigen eine Begleitperson, die Sie nach Hause bringt. Wichtig ist auch, dass Ihnen dort eine Betreuungsperson zur Verfügung steht, die in der ersten Nacht bei Ihnen bleiben soll.
Wird Ihr Kind operiert, sollte das Lieblingskuscheltier oder das Noscheli sowie ev. ein Buch zum Vorlesen bei Wartezeit nicht fehlen.

 
Warum darf ich vor der Operation nichts essen und trinken?
Neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung werden durch die für Vollnarkosen verwendeten Medikamente auch die Schutzreflexe (z.B. Schluck- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Dadurch besteht vorallem in der Ein- und Ausleitungsphase das Risiko das es bei Erbrechen zur sogenannten Aspiration (Eindringen von Mageninhalt in die Luftröhre) kommt. Diese Komplikation ist zwar sehr selten, kann unter Umständen aber schwerwiegende Konsquenzen (Lungenentzündung, Lungenversagen mit Todesfolge) nach sich ziehen.
Damit Ihr Magen bei Narkoseeinleitung leer ist, dürfen Sie

  • während der letzten 6 Stunden nichts mehr essen und keine Milch mehr trinken und
  • während der letzten 2 Stunden auch keine klaren Flüssigkeiten mehr zu sich nehmen.

Diese sogenannten Nüchternheitsgrenzen gelten auch für Eingriffe, welche in einer Regionalanästhesie geplant sind, da nie mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass nicht plötzlich doch noch eine Vollnarkose notwendig wird.

 
An wen kann ich mich wenden, wenn nach der Operation Probleme auftreten?
Ihr Narkosearzt ist auch nach dem Eingriff für Sie ständig erreichbar. Melden Sie sich, wenn Sie Schmerzen bekommen, welche Sie trotz der mitgegebenen Medikamente nicht in den Griff bekommen oder wenn andere Symptome, die im Zusammenhang mit der Anästhesie stehen könnten, auftreten, zum Beispiel auch anhaltende Übelkeit und wiederholtes Erbrechen. Bei Problemen im Bereich des Operationsgebietes, z. B. Blutungen oder Infektionszeichen, ist es zwar meist sinnvoller, zuerst den operierenden Facharzt zu kontaktieren. Ist dieser aber ausnahmsweise einmal nicht innert nützlicher Frist erreichbar, dürfen Sie auch uns anrufen, wir werden alles daran setzen, Ihnen weiterzuhelfen.

 
Kann ich vor dem Eingriff mit meinem Narkosearzt sprechen?
Üblicherweise ruft Sie Ihr Narkosearzt am Vorabend des Eingriffstages persönlich an um mit Ihnen die geplante Anästhesie zu besprechen und Ihre Fragen zu beantworten. Sollten aufgrund des Gesundheitsfragebogens, den Sie von uns zugeschickt erhalten und den Sie ausgefüllt an uns retournieren müssen, ausnahmsweise noch zusätzliche Abklärungen oder Vorbehandlungen notwendig sein, so werden wir uns früher melden um das weitere Vorgehen zu besprechen.
In speziellen Einzelfällen kann Ihr Narkosearzt es für notwendig erachten, Sie vor einer bevorstehenden Narkose noch persönlich zu untersuchen. Wir vereinbaren dann mit Ihnen einen Sprechstundentermin.

 
Darf ich am Tag der Operation meine Medikamente einnehmen?
Üblicherweise sollen auch am Operationstag alle gewohnten Medikamente wie üblich eingenommen werden. Ausnahmen, zum Beispiel bei ”blutverdünnenden“ Präparaten, bespricht Ihr Operateur oder allenfalls Ihr Narkosearzt mit Ihnen

 
Kann ich auch mit einer Erkältung operiert werden?
Wenn nötig, kann mann Eingriffe in Narkose auch bei einer leichten Erkältung durchführen. Bei ausgeprägter Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes und spätestens beim Auftreten von Fieber und Grippesymptomen ist dies jedoch nicht mehr möglich. Sollten Sie solche Symptome haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung, damit wir Sie im Einzelfall beraten können.

 
Wann kann ich die Praxis/Klinik wieder verlassen?
Im Normalfall können Sie damit rechnen, dass Sie nach einer halben bis wenigen Stunden nach der Narkose zusammen mit einer Begleitperson wieder nach Hause gehen können. Voraussetzung für die Entlassung ist, dass Sie (einigermassen) schmerzfrei und nicht schwindlig sind, keine Übelkeit verspüren und sich insgesamt wohl fühlen.

 
Kann ich nach der Operation selbst mit dem Auto / Bus / Zug nach Hause fahren, wenn ich mich fit fühle?
Nein. Sie dürfen während 24 Stunden nach der Narkose aus verkehrs- und versicherungsrechtlichen Gründen nicht Auto fahren, selbst wenn Sie sich leistungsfähig fühlen. Wenn immer möglich, ist es sicherer und bequemer, wenn jemand Sie in einem Privatauto nach Hause chauffiert. Aber auch wenn  Sie in Betracht ziehen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln heimzukehren, sollen Sie dies nicht ohne eine Begleitperson tun.

 
Wie bereite ich mein Kind auf die bevorstehende Operation vor?
Ein operativer Eingriff oder eine Zahnbehandlung ist für Kinder jeden Alters eine tiefgreifende Erfahrung. Manchmal geraten sie deswegen aus dem Gleichgewicht und verhalten sich plötzlich ganz anders. Die ungewohnte Umgebung, die vielen unbekannten Gesichter wirken einschüchternd. Viele Kinder fürchten sich vor der Behandlung, sie haben Angst vor Schmerzen oder der Trennung von ihren Eltern. Deshalb ist es wichtig, wenn mindestens ein Elternteil oder eine andere enge Bezugsperson das Kind begleitet. Bei uns dürfen Sie immer bei Ihrem Kind bleiben, bis dieses eingeschlafen ist.
Nehmen Sie vertraute Spielsachen mit, den Kuschelbär, die Lieblingspuppe oder die Noscheli-Decke. Es macht nichts, wenn diese alt und beschädigt sind. Hauptsache, sie geben Ihrem Kind ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit. Nehmen Sie vielleicht auch noch ein Buch mit, aus dem Sie vorlesen können, falls es zu Wartezeit kommen sollte.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die bevorstehende Behandlung und die Narkose und erklären Sie ihm was es erwartet. Eine dem Alter und der Situation des Kindes angepasste Information hilft mit, Angst abzubauen und schafft Vertrauen und Sicherheit. Es ist nicht immer einfach, die richtigen Worte zu finden, aber - auch wenn es gut gemeint ist -, schwindeln Sie Ihr Kind nie an! Eine hilfreiche Faustregel ist: nichts beschönigen, aber auch nicht dramatisieren, Ruhe und Zuversicht vermitteln. Versuchen Sie alle Fragen Ihres Kindes altersgerecht zu beantworten. Lassen Sie es wissen, dass Sie bis zum Beginn des Eingriffes bei ihm bleiben und nach dem Eingriffsende wieder da sein werden. Haben Sie Vertrauen in unser Können und unsere Erfahrung. Für Sie und Ihr Kind bedeuten der Eingriff und die Narkose eine Ausnahmesituation, für uns ist es unsere tägliche Arbeit. (Narkosen bei Kindern: Informationen für Eltern)

 
Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?
Das Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch extrem unterschiedlich, zudem lassen sich Schmerzen nach Opeartionen tatsächlichn nicht immer ganz vermeiden. Mit geeigneten Schmerzmitteln können sie jedoch auf ein gut erträgliches Mass reduziert werden. Schon gegen Ende des Eingriffes, noch während der Narkose werden Ihnen intravenös Schmerzmittel verabreicht, so dass Sie wenn immer möglich praktisch schmerzfrei erwachen sollten. Die anschliessende postopeative Überwachungszeit dient unter anderem dazu, bei Bedarf die Schmerzbehandlung noch zu verbvessern. Für zu Hause wird Ihr Narkosearzt Ihnen geeignete Schmerzmittel mitgeben und Ihnen ausführlich erläutern, wie Sie diese einnehmen können. Damit gelingt in der überwiegendsten Zahl der Fälle eine absolut zufriedenstellende Schmerzbehandlung.  

 
Wann kann ich wieder essen und trinken?
Im Normalfall können Sie nach dem vollständigen Erwachen nach der Narkose wieder etwas trinken und – wenn Sie dies gut vertragen – bald auch wieder feste Nahrung zu sich nehmen.

 
Ich bin nicht mehr der Jüngste, – bin ich zu alt für eine ambulante Narkose?
Es gibt für eine ambulanten Eingriff in Narkose keine Altersbeschränkung. Entscheidend sind Ihre Fitness und körperliche Belastbarkeit, die Art und der Schwergrad allfälliger Vorerkrankungen sowie die Art des bevorstehenden Eingriffes. Wenn Sie zusammen mit Ihrem Operateur zum Schluss kommen, dass die geplante Operation ambulant durchgeführt werden soll, wird Ihr Narkosearzt aufgrund des Gesundheitsfragebogens, den Sie von uns zugeschickt erhalten und den Sie ausgefüllt an uns retournieren müssen, sowie ihm allenfalls zur Verfügung stehenden weiteren medizinischen Unterlagen beurteilen, ob aus anästhesiologischer Sicht nichts dagegen spricht. Sollte er ausnahmsweise noch zusätzliche Abklärungen oder Vorbehandlungen für notwendig erachten, so wird er sich umgehend bei Ihnen melden um das weitere Vorgehen zu besprechen. In wenigen, speziellen Einzelfällen kann Ihr Narkosearzt es für nötig halten, Sie vor einer bevorstehenden Narkose noch persönlich zu untersuchen. Wir vereinbaren dann mit Ihnen einen Sprechstundentermin.

 
Warum brauche ich eine Begleitperson für den Weg nach Hause?
Nach einem Eingriff in Narkose sind Sie wegen einer möglichen Nachwirkung von (Narkose-)Medikamenten und des möglicherweise noch etwas beeinträchtigten Allgemeinzustandes während der ersten 24 Stunden weder geschäftstüchtig noch verkehrstauglich. Eine selbständige Teilnahme am Strassenverkehr ist deswegen verboten. Bei einem Unfall werden Sie gleich beurteilt wie beim Fahren in angetrunkenem Zustand! Aus dem gleichen Grund raten wir Ihnen von der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Begleitperson ganz klar ab. Des weiteren ist es riskant, während dieser Zeit gefährliche Maschinen zu bedienen.  Zudem sollten Sie in diesem Zeitraum keine wichtigen Dokumente unterzeichnen oder rechtsverbindliche Unterschriften leisten.

 
Wie ist es mit dem Rauchen vor und nach Narkosen?
An sich ist Rauchen, wie Sie natürlich wissen, gesundheitsschädigend. Neben der Belastung der Lungen durch den Zigarettenrauch (Teerpartikel etc.) entsteht beim Rauchen Kohlemonoxid, das den Sauerstoff von den roten Blutkörperchen verdrängt. Dadurch wird die Fähigkeit des Körpers Sauerstoff aufzunehmen und zu transportieren bis zu einem gewissen Grad vermindert. Diese kann zu einer Minderversorgung der Gewebe mit Sauerstoff und damit zu Wundheilungsstörungen und Wundinfektionen führen. Zusätzlich regt das Nikotin die Produktion von Magensaft an. So kann es trotz Einhalten des Nüchternheitsgebotes zu einer grossen Ansammlung von Magensekret kommen und dadurch zu einer erhöhten Gefahr von Komplikationen bei der Narkoseeinleitung.
Diesen an sich bewiesenen schädigenden Wirkungen des Rauchens sind die mögliche erhöhte Nervosität und die ”Entzugssymptome“, wenn Sie versuchen, auf das Rauchen zu verzichten, entgegen zu setzen. Deshalb erlauben wir Ihnen aus pragmatischen Gründen und wenn es nicht anders geht, trotzdem vor bevorstehenden Eingriffen in Narkose maximal im gewohnten Mass (nicht mehr!) weiter zu rauchen.

 
Wie ist es mit dem Alkoholkonsum vor und nach Narkosen?
Es spricht nichts gegen ein Bier oder ein Glas Wein am Vorabend vor einer Narkose, wenn es Ihnen hilft zu entspannen und gut zu schlafen. (Ziel: Restalkohol im Blut am Morgen des Operationstages gleich Null.) Ab wann Sie vernünftigerweise nach dem Eingriff wieder gelegentlich Alkohol konsumieren können, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So wird empfohlen, starke Schmerzmittel und Antibiotika nicht mit Alkohol zu kombinieren.
Wenn Sie regelmässig Alkohol konsumieren, so bitten wir Sie uns dies mitzuteilen, damit wir unser Narkosekonzept anpassen können. Chronischer Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor für Anästhesien.

 
Wie ist es mit dem Drogenkonsum vor und nach Narkosen?
Verzichten Sie wenn immer möglich auf die Einnahme jeglicher Drogen vor und nach Narkosen. Wenn Sie süchtig sind und dies nicht machbar ist, teilen Sie uns dies mit, damit wir unser Narkosekonzept anpassen können. Chronischer Drogenkonsum ist ein Risikofaktor für Anästhesien.

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